Hatsune Miku (Good Smile Company)

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Heute nehme ich die Tradition einiger Otaku-Blogs auf und mache ein kleines Figure-Review. Mein Japanbesuch ist ja nicht ganz ohne Folgen geblieben, wie manche schon wissen. Allerdings werde ich mich hüten, meine Figur für ein gutes Foto in unangenehme Orte wie die Mikrowelle oder den Backofen zu befördern. Das hauseigene Fotostudio in Bad Urach muss herhalten, und ich finde grade bei unserer Miku hier kommt das ziemlich gut.

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Goodsmile ist bekannt für Figuren in hervorragender Qualität. Nicht jeder hat natürlich das Glück, vor Ort über Qualität und Ausarbeitung entscheiden zu können. Es hat mir in Tokio regelrecht die Sprache verschlagen, wie viel Schund aus China und Umgebung in den Regalen stand (in der Regel ganz unten und hinten im Eck).

Hatsune im Format 1:8 ist ein hervorragendes Beispiel, wie man verschiedene Lackierungen einsetzen kann um spannende Effekte zu erzielen. Das Gesicht ist ebenfalls ausdrucksstark und authentisch – sofern man das bei einer Mangafigur denn so sagen kann. Die Farben sind schattiert und sorgen für einen guten plastischen Effekt.

Die Figur ist rundherum gut gearbeitet und ist ein Blickfang aus allen Richtungen. Ich war zunächst beim Auspacken erschrocken, als mir die Figur in drei Teile zerfiel (Oberkörper, Unterkörper, Rock). Schnell stellte sich heraus, dass das jedoch lediglich der Detailverliebtheit des Herstellers zu schulden war.

Ich hab mich allerdings nicht getraut. Ich meine, die Figur noch einmal auseinander zu reißen. Noch während meines Aufenthaltes im September war bereits eine überarbeitete größere Version der Figur angekündigt, welche man sich vorbestellen konnte.

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